Lassen Sie uns über Geld reden!

Die 3 wichtigsten Geldtipps fürs Leben

Die 3 wichtigsten Geldtipps fürs Leben. In diesem Video richte ich mich ganz besonders an die jungen Menschen zwischen 20 und 30 Jahren, doch alle anderen dürfen natürlich auch reinschauen. Wer in dieser Phase des Lebens die richtigen Entscheidungen trifft, hat für den Rest des Lebens gut ausgesorgt.

In der Welt am Sonntag war vor Kurzem zu lesen, dass sich viele junge Menschen weigern, über Finanzen nachzudenken. In dem Alter zwischen 20 und 30 Jahren stellst du jedoch entscheidende Weichen für dein späteres Leben, deshalb möchte ich dir die 3 wichtigsten Geldtipps für dein Leben verraten:

 

 

Tipp 1:

Überlege dir gut, ob der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung jetzt für dich Sinn macht? Immobilien können ein wichtiger Baustein der privaten Altersvorsorge sein. Aber: Der Kauf ist auch mit Risiken behaftet. Du nimmst einen gehörigen Kredit bei der Bank auf. Und was ist, wenn du plötzlich mal weniger verdienst oder umziehen musst? Also: Immobilienkauf ja, aber nur, wenn deine Lebensverhältnisse weitgehend geklärt sind.

Tipp 2:

Die größte finanzielle Power, die du hast, ist dein Humankapital, also das Geld, das du während deines Arbeitslebens verdienst. Bei einer durchschnittlichen Fachkraft, die 40 Jahre lang arbeitet, kommen da 2,3 Millionen Euro zusammen. Eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit macht hier also mehr als Sinn.

Tipp 3:

Fange mit dem Sparen an, denn die Zeit spielt für dich! Allerdings macht das nur Sinn, wenn du dein Geld rentabel anlegst. Daher nutze die Chancen der Aktienmärkte! Es macht einen Riesenunterschied, ob du dein Geld aufs Sparbuch packst oder eben in Aktienfonds investierst. Nach Kosten sind da durchschnittlich 7% an Rendite durchaus realistisch. 100 € regelmäßig monatlich investiert, schaffen durch die Macht des Zinseszinseffekts nach 40 Jahren knapp 250.000 €. Daher nutze die Power, die du durch dein junges Alter hast und beginne noch heute mit deinem persönlichen Vermögensaufbau.

Michael Herrmann, 9.3.2019

 

Quelle: Welt am Sonntag, Nr. 8, 24.02.2019, S. 37 und 38