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Geldanlage

Total Cost of Ownership? Auf die Kosten kommt es an.

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Total Cost of Ownership? Auf die Kosten kommt es an. Ganz gleich, ob Sie sich ein Auto kaufen oder eine Investmentstrategie auswählen – die Kosten, die auf Sie zukommen werden, dürften ein wichtiger Faktor bei jeder größeren finanziellen Entscheidung sein.

Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, verlassen sich die Menschen dabei auf zahlreiche unterschiedliche Informationen über die Kosten. Wenn Sie beispielsweise ein Auto kaufen, sagt Ihnen der Listenpreis in etwa, was Sie wahrscheinlich für das Auto selbst zahlen müssen. Der Listenpreis ist jedoch nur ein Teil der Gesamtkosten, die durch den Besitz eines Autos auf Sie zukommen. Andere Faktoren wie Steuern, Versicherungskosten, Kraftstoff, erwartete Wartungskosten sowie mögliche Kosten durch unerwartete Reparaturen müssen ebenfalls unbedingt berücksichtigt werden. Einige dieser Kosten lassen sich leicht ermitteln, andere sind schwieriger zu beurteilen. In gleicher Weise müssen bei Investments in Fonds verschiedene Variablen berücksichtigt werden, um zu beurteilen, wie kostengünstig eine Strategie für einen bestimmten Anleger sein kann.

 

DIE LAUFENDEN KOSTEN

Investmentfonds sind mit den unterschiedlichsten Kosten verbunden, die sich alle auf die Nettorendite der Anleger auswirken. Die laufenden Kosten sind einfach nachzuvollziehen. Ähnlich wie beim Listenpreis eines Autos, sagen Ihnen die laufenden Kosten viel darüber, was Sie voraussichtlich für eine Investmentstrategie ausgeben müssen. So ist es verständlich, dass die laufenden Kosten für viele Anleger eine wichtige Rolle bei der Auswahl eines Fonds spielen.

Abbildung 1. Hohe Kosten können die Wertentwicklung schmälern – Gewinner und Verlierer von US-Aktienfonds anhand der Kostenquote (%) [3]

Abbildung 1 veranschaulicht den Anteil überdurchschnittlicher Wertentwicklungen (also den Prozentsatz jener Fonds, die im Vergleich zu ihrem Referenzindex eine bessere Wertentwicklung aufzeigten) für US-amerikanische aktiv verwaltete Aktienfonds über einen 15-Jahreszeitraum bis 31. Dezember 2018. Um den Zusammenhang zwischen den laufenden Kosten und der Wertentwicklung zu verdeutlichen, wird der Anteil überdurchschnittlicher Wertentwicklungen für Quartile von Fonds, nach ihren laufenden Kosten, dargestellt. Wie aus der Abbildung hervorgeht, blieben die aktiv verwalteten Fonds in den meisten Fällen hinter ihren Indizes zurück. Es wird jedoch auch deutlich, dass die überdurchschnittliche Wertentwicklung umgekehrt proportional zu den laufenden Kosten ist. So schneiden gerade einmal 6% der Fonds im Quartil mit den höchsten laufenden Kosten besser ab als ihr Index, während sich dieser Anteil im Quartil mit den geringsten laufenden Kosten auf 25% beläuft.
Diese Daten zeigen, dass eine hohe Kostenquote häufig eine schwierige Hürde ist, die Fonds vor allem über einen längeren Zeitraum überwinden müssen. Aus Sicht des Anlegers belaufen sich die Einsparungen durch eine Kostenquote von 0,25% gegenüber 1,25%; bei einer Anlage von einer Million Euro; auf 10.000 EUR pro Jahr. Wie Abbildung 2 deutlich macht, kann sich daraus mit der Zeit eine erhebliche Summe ergeben.

 

Abbildung 2. Hypothetisches Wachstum von 1 Mio. Euro bei 6%, nach Aufwendungen [4]

 

FAKTOREN, DIE ÜBER DIE LAUFENDEN KOSTEN HINAUSGEHEN

Die schlechte Erfolgsbilanz von Investmentfonds mit hohen Kosten (Gesamtkostenquoten) hat dazu geführt, dass sich viele Anleger allein auf Basis der laufenden Kosten für einen Investmentfonds entscheiden. Ähnlich wie beim Listenpreis eines Autos ergibt sich jedoch allein aufgrund der laufenden Kosten noch kein umfassendes Bild der Betriebskosten. Dies zeigt sich beispielsweise bei Indexfonds, die gegenüber Vergleichsfonds häufig besonders geringe laufende Kosten vorweisen. Indexfonds sind danach ausgelegt, die Bestandteile eines von einem Indexanbieter wie Russell oder MSCI erstellten Index nachzuverfolgen oder abzubilden.
Wichtige Entscheidungen im Anlageprozess, beispielsweise welche Titel in den Index aufgenommen werden sollen, werden einem Indexanbieter überlassen und liegen nicht im Ermessen des Fondsmanagers. So kann es beispielsweise vorkommen, dass Indexfonds für die festgelegten Termine der Neuausrichtung, also der Aufnahme oder Streichung von bestimmten Wertpapieren, Aktien dann kaufen müssen, wenn die Nachfrage hoch ist, und verkaufen müssen, wenn die Nachfrage gering ist. Solche Käufe und Verkäufe, ohne Berücksichtigung des Preises, können erforderlich sein, damit der Indexfonds sein Anlagemandat eines zugrundeliegenden Index nachbilden kann. Daraus können sich suboptimale Handelskosten für den Index ergeben, was sich gegebenenfalls negativ auf die Gesamtrenditen auswirkt. Mit anderen Worten: Die Kosten je gehandelter Einheit können für ein bestimmtes Transaktionsvolumen (bzw. einen bestimmten Portfolioumschlag) bei einem entsprechend streng geregelten Anlageansatz höher ausfallen. Zudem sind diese Kosten für einen Anleger, der einen Fonds allein aufgrund der laufenden Kosten beurteilt, mitunter nicht ersichtlich. Da Indizes nur selten neuausgerichtet werden (üblicherweise einmal jährlich), kann es vorkommen, dass jene Fonds, die versuchen den Index abzubilden, ihre Anteile anhand veralteter Auswahlkriterien kaufen oder verkaufen müssen. Die Merkmale einer Aktie, die bei der letzten Neuausrichtung als Value-Aktie [1] kategorisiert wurde, können sich beispielsweise mit der Zeit ändern. Zwischen den Neuausrichtungstagen würden sich diese Veränderungen jedoch nicht auf die Aufnahme oder die Gewichtung dieser Aktie innerhalb eines Value-Index auswirken. Daher können Zahlungsströme in einen Value-Indexfonds im Grunde zum Erwerb von Aktien verwendet werden, die zum gegebenen Zeitpunkt eher als Growth-Aktien [2] einzustufen wären und umgekehrt. Man kann also sagen, dass sich solche Fonds eher an der Vergangenheit orientieren, als an der Zukunft.
Bei aktiven Ansätzen, wie der aktiven Aktienauswahl, sind mitunter sowohl das gesamte Transaktionsvolumen, als auch die Kosten pro Transaktion hoch. Tätigt ein Investmentmanager zu viele oder ineffiziente Handelsgeschäfte, können Kosten wie Provisionen und handelsbedingte Preiseffekte die Renditen aufzehren. Aus Sicht unseres Auto-Beispiels entsprechen diese Auswirkungen den Folgen, die ständiges Bremsen oder rasches Beschleunigen für das Auto haben. Bei einem Auto würde ein solches Verhalten zu starkem Verschleiß und einem höheren Treibstoffverbrauch führen, wodurch die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership) steigen würden. In gleicher Weise kann ein übermäßiger Handel negative steuerliche Auswirkungen für einen Fonds haben. Dadurch können wiederum die Betriebskosten für Anleger steigen, die Fonds in steuerpflichtigen Konten halten. Entsprechende Handelskosten lassen sich durch die Vermeidung von unnötigem Kapitalumschlag und eine Minimierung der Kosten je Transaktion geringhalten.
Eine Möglichkeit, implizite Kosten, im Vergleich zu streng geregelten Index-Strategien und umschlagsintensiven aktiven Strategien, zu reduzieren, besteht in der Anwendung eines flexiblen Investmentansatzes, der weniger direktes Handeln erfordert und so eine opportunistische Strategie ermöglicht. Wenn Sie den Kapitalumschlag niedrig halten, flexibel bleiben und nur dann Transaktionen ausführen, wenn die möglichen Vorteile eines Handelsgeschäfts dessen Kosten aufwiegen, können Sie Ihre allgemeinen Handelskosten niedrig halten und dazu beitragen, die Gesamtbetriebskosten zu verringern.

Fazit

Die Gesamtbetriebskosten eines Investmentfonds lassen sich möglicherweise nur schwer beurteilen und es benötigt ein eingehendes Verständnis der Kosten, das über die Bedeutung der Kostenquote alleine hinausgeht. Anleger sollten unseres Erachtens nicht nur einzelne kostenbezogene Kennzahlen betrachten, sondern die Gesamtbetriebskosten einer Investmentlösung bewerten.

 

Quelle: Dimensional Fund Advisors LP.

Die in diesem Artikel dargestellten Ansichten und Meinungen spiegeln nicht notwendigerweise die von Dimensional Fund Advisors Ltd. (DFAL) vertretenen Ansichten und Meinungen wider. DFAL kann weder die Richtigkeit noch die Vollständigkeit zusichern und übernimmt keine Haftung für Verluste, die aus der Nutzung des Materials entstehen. Dieses Material dient nur zu Informationszwecken. Es stellt keine Empfehlung und kein Angebot zur Zeichnung oder zum Kauf von hier genannten Produkten oder Dienstleistungen dar. Die zur Verfügung gestellten Informationen stellen keine ausreichende Grundlage für Anlageentscheidungen dar.
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RISIKEN
Kapitalanlagen beinhalten Risiken. Der angelegte Kapitalwert sowie die daraus erzielte Kapitalrendite unterliegen Schwankungen, sodass der Wert der Anteile eines Investors bei Rückgabe über oder unter dem Erwerbskurs liegen kann. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar. Es gibt keine Garantie dafür, dass Strategien erfolgreich sind.

Fußnoten:

[1] Eine Aktie, die bezogen auf eine Fundamentalkennzahl wie den Buchwert oder den Gewinn günstig bewertet ist.

[2] Eine Aktie, die bezogen auf eine Fundamentalkennzahl wie den Buchwert oder den Gewinn teuer bewertet ist.

[3] Die Stichprobe umfasst Fonds zu Beginn des Zeitraums über 15 Jahre bis zum Ende am 31. Dezember 2017. Die Fonds sind innerhalb ihrer Kategorie anhand ihrer durchschnittlichen Kostenquote über den Stichprobenzeitraum in Quartile eingeteilt. Die Abbildung zeigt den Prozentsatz der Gewinner- und Verliererfonds nach Kostenquotenquartil. Gewinner sind Fonds, die fortbestanden und die Benchmark ihrer jeweiligen Morningstar-Kategorie übertrafen. Verlierer sind Fonds, die entweder nicht fortbestanden oder die Benchmark ihrer jeweiligen Morningstar- Kategorie nicht übertrafen. Die Daten zu in den USA ansässigen offenen Investmentfonds wurden von Morningstar und vom Center for Research in Security Prices (CRSP) der University of Chicago zur Verfügung gestellt.
Die Aktienfonds-Stichprobe umfasst die folgenden historischen Morningstar- Kategorien: Diversified Emerging Markets, Europe Stock, Foreign Large Blend, Foreign Large Growth, Foreign Large Value, Foreign Small/Mid Blend, Foreign Small/Mid Growth, Foreign Small/Mid Value, Japan Stock, Large Blend, Large Growth, Large Value, Mid-Cap Blend, Mid-Cap Value, Miscellaneous Region, Pacific/Asia ex-Japan Stock, Small Blend, Small Growth, Small Value und World Stock. Weitere Informationen zu den historischen Morningstar-Kategorien finden Sie unter “The Morningstar Category Classifications” auf der Webseite morningstardirect.morningstar.com/clientcomm/Morningstar_Categories_US_ April_2016.pdf. Indexfonds und Dachfonds sind aus der Stichprobe ausgeschlossen. Rendite, Kostenquote und Umschlag von Fonds mit mehreren Aktienklassen werden als anlagengewichteter Durchschnitt der einzelnen Aktienklassenergebnisse verwendet. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre „Mutual Fund Landscape 2018“ von Dimensional Fund Advisors.
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar.

[4] Nur zur Veranschaulichung und nicht repräsentativ für ein tatsächliches Investment. Diese hypothetische Darstellung soll die möglichen Auswirkungen verdeutlichen, die höhere Kostenquoten haben können. Sie stellt nicht die tatsächliche Erfahrung eines Anlegers dar. Dabei wird von einem Anfangskontoguthaben von 1.000.000 EUR und einem jährlichen Durchschnittswachstum von 6% abzüglich Kostenquoten von 0,25% und 0,75% ausgegangen, die über einen Zeitraum von 15 Jahren angewendet werden. Steuern und andere mögliche Kosten sind nicht berücksichtigt.
Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich abweichen. Bei veränderten Annahmen würden unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. Wäre beispielsweise die Höhe des Anfangsinvestments niedriger, wären auch die Einsparungen und die Differenz zwischen den Guthaben am Ende niedriger.

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Die 3 wichtigsten Geldtipps fürs Leben

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Die 3 wichtigsten Geldtipps fürs Leben. In diesem Video richte ich mich ganz besonders an die jungen Menschen zwischen 20 und 30 Jahren, doch alle anderen dürfen natürlich auch reinschauen. Wer in dieser Phase des Lebens die richtigen Entscheidungen trifft, hat für den Rest des Lebens gut ausgesorgt.

In der Welt am Sonntag war vor Kurzem zu lesen, dass sich viele junge Menschen weigern, über Finanzen nachzudenken. In dem Alter zwischen 20 und 30 Jahren stellst du jedoch entscheidende Weichen für dein späteres Leben, deshalb möchte ich dir die 3 wichtigsten Geldtipps für dein Leben verraten:

 

 

Tipp 1:

Überlege dir gut, ob der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung jetzt für dich Sinn macht? Immobilien können ein wichtiger Baustein der privaten Altersvorsorge sein. Aber: Der Kauf ist auch mit Risiken behaftet. Du nimmst einen gehörigen Kredit bei der Bank auf. Und was ist, wenn du plötzlich mal weniger verdienst oder umziehen musst? Also: Immobilienkauf ja, aber nur, wenn deine Lebensverhältnisse weitgehend geklärt sind.

Tipp 2:

Die größte finanzielle Power, die du hast, ist dein Humankapital, also das Geld, das du während deines Arbeitslebens verdienst. Bei einer durchschnittlichen Fachkraft, die 40 Jahre lang arbeitet, kommen da 2,3 Millionen Euro zusammen. Eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit macht hier also mehr als Sinn.

Tipp 3:

Fange mit dem Sparen an, denn die Zeit spielt für dich! Allerdings macht das nur Sinn, wenn du dein Geld rentabel anlegst. Daher nutze die Chancen der Aktienmärkte! Es macht einen Riesenunterschied, ob du dein Geld aufs Sparbuch packst oder eben in Aktienfonds investierst. Nach Kosten sind da durchschnittlich 7% an Rendite durchaus realistisch. 100 € regelmäßig monatlich investiert, schaffen durch die Macht des Zinseszinseffekts nach 40 Jahren knapp 250.000 €. Daher nutze die Power, die du durch dein junges Alter hast und beginne noch heute mit deinem persönlichen Vermögensaufbau.

Michael Herrmann, 9.3.2019

 

Quelle: Welt am Sonntag, Nr. 8, 24.02.2019, S. 37 und 38

 

 

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Ich habe 2500€ bekommen und möchte die gerne anlegen. Aber wie soll ich das machen?

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Zunächst herzlichen Glückwunsch!

Es ist wunderschön, plötzlich mehr Geld auf dem Konto zu haben. Es könnte eine Steuerrückzahlung, eine Bonuszahlung des Arbeitgebers oder gar eine Erbschaft gewesen sein. Der Wunsch, das Geld anzulegen und nicht zu einfach auszugeben, verdient Hochachtung.

 

Doch nun zu der Frage: Wie gehen Sie am besten vor?

 

1. Überprüfen Sie, ob Sie bereits Rücklagen gebildet haben!

Dies ist enorm wichtig. Bevor es an das Investieren geht, muss sichergestellt sein, dass ein „Notgroschen“ vorhanden ist. Ich empfehle hier als Rücklage 2-3 Monatsgehälter. Wenn Sie also 1500€ verdienen, sollten mindestens 3000€, besser 4500€ auf einem Tagesgeldkonto vorhanden sein. Dieses Konto können Sie i.d.R. problemlos bei Ihrer Bank einrichten. Warum brauchen Sie die Rücklage? Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihre 2500€ investiert, haben keinen „Notgroschen“ und nun geht z.B. Ihre Waschmaschine kaputt. Dann müssten Sie an Ihr investiertes Geld ran. Wenn nun der Kurs Ihres Investments gerade schlecht ist, kann es sein, dass Sie mit Verlust verkaufen müssen. Nicht so toll.

Daher gilt:

  1. Ist noch keine ausreichende Rücklage vorhanden                    →         Die 2500€ müssen auf das Tagesgeldkonto!
  2. Sind bereits ausreichend Rücklagen vorhanden Super!           →                            Weiter zu Schritt 2…

 

2. Überlegen Sie sich, was Ihr Ziel ist?

Falls Sie auf ein eher mittelfristiges Ziel – wie z.B. einen Autokauf – hin sparen, sollten Sie eher eine defensive Anlage mit wenig Aktienanteil wählen.
Haben Sie jedoch ein langfristiges Ziel, also mindestens 10 Jahre, vor Augen, empfiehlt sich eine Anlage mit höherem Aktienanteil. Dies ist dann der Fall, wenn Sie das Geld für die Altersvorsorge oder für die finanzielle Unabhängigkeit anlegen möchten. Eine gute Orientierung bieten hierzu meine Modellportfolios in meinem Fondsshop.

 

3. Wie viel Risiko können Sie vertragen?

Sie sollten sich unbedingt überlegen, wie hoch Ihre eigene finanzielle Risikobereitschaft ist. Gehen Sie beispielsweise mit Ihrem Investment ein zu hohes Risiko ein, kann dies im schlimmsten Fall zu Panikverkäufen führen. Und dann ist das schöne Ziel pfutsch.
Deshalb machen Sie sich Gedanken zu Fragestellungen wie:

  • Wie hoch und sicher ist mein Einkommen?
  • Wie nervenstark und stressresistent bin ich?
  • Verfügen Sie bereits über ausreichend Investmentwissen?

(Durch besseres Wissen erhöht sich Ihre emotionale Risikobereitschaft. Sie fühlen sich sicherer mit Ihrem Investment und halten es viel eher durch. Deshalb meine Empfehlung an dieser Stelle: Eignen Sie sich dieses Wissen an! Kommen Sie zu meinen Vorträgen und lesen Sie regelmäßig meinen Blog!)

 

4. Die geeignete Modellportfolio-Variante auswählen!

Was ein Modellportfolio ist, können Sie ausführlich in meinem Fondsshop nachlesen. Der große Vorteil für Sie ist, dass Ihr Geld automatisch auf die einzelnen Anlageklassen (sicherheitsorientiert/wachstumsorientiert) aufgeteilt wird. Perfekt, denn Ihre 2500€ werden dann wie bei einer modernen Vermögensverwaltung angelegt. Wenn Sie in meinem Fondsshop auf das jeweilige Modellportfolio klicken, können Sie sehen, wie sich Ihr Geld in den vergangenen 5 Jahre entwickelt hätte. Vergleichen Sie das Ergebnis dann ruhig mit einer Investition auf dem Tagesgeldkonto bei Ihrer Bank und erleben den Unterschied.

Bitte sehen Sie meine Modellportfolios als Hilfe und Vorschlag für Ihre Investmententscheidungen an. Sie sind keine ausschließliche Kaufempfehlung für Sie.

 

5. Das passende Modellportfolio kaufen!

Nichts ist einfacher als das. Falls Sie die Vorteile Ihres ausgewählten Modellportfolios für sich erkannt haben, dann packen Sie es in den Warenkorb. Anschließend registrieren Sie sich, drucken und füllen die Depoteröffnungsunterlagen der FFB (FIL Fondsbank Gmbh) aus. Mit den Unterlagen gehen Sie zur nächsten Postfiliale oder zu mir, identifizieren sich mit Ihrem Ausweis und wenige Tage später ist ihr Depot eröffnet und Ihr Geld kann für Sie arbeiten.
Es gibt keine Ausgabeaufschläge. Die laufenden Kosten für Sie sind mit 0,85% plus MwSt. sehr gering und Sie bekommen einen tollen Service dazu: Sämtliche Transaktionskosten sind enthalten, die FinanceApp gibt Ihnen einen totalen Überblick und noch vieles mehr.
Einzig kleiner Nachteil dabei: Sie müssen die genannten Schritte selber ausführen. Wenn Sie dies nicht möchten und gerne Unterstützung hätten, helfe ich Ihnen natürlich gerne.

 

6. Was kommt danach?

Herzlichen Glückwunsch, falls Sie nun das erste Mal Geld investiert haben. Sie sind nun Investor und haben einen Riesenschritt in Richtung Ihrer Ziele gemacht. Möglicherweise haben Sie nun richtig Geschmack daran gefunden. Toll, dann können Sie jederzeit Ihr Investment aufstocken. Es kann ja sein, dass es im nächsten Jahr wieder eine schöne Rückzahlung von der Steuer gibt. Vielleicht entscheiden Sie sich aber auch, noch 100€ zusätzlich zu sparen. Dann richten Sie einfach zu Ihrem Depot einen Sparplan ein. Das geht ganz einfach. Selbstverständlich kann ich Ihnen auch hier gerne behilflich sein.

 

Finanzbuchbesprechnungen

Gerd Kommer: Souverän investieren für Einsteiger. Wie Sie mit ETFs ein Vermögen bilden.

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Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung!

Gerd Kommer: Souverän investieren für Einsteiger. Wie Sie mit ETFs ein Vermögen bilden.

Frankfurt a.M. 2019: Campus Verlag, ISBN: 978-3593509181, Preis: 19,95 Euro

Gerd Kommer, bekannt für sein Standardwerk „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“, hat ein neues Buch geschrieben. Bereits der Titel zeigt auf, an wen sich das Buch richten soll. Menschen, die sich mit Investment noch nicht so gut auskennen, sollen hier einen „simplen, vollständig prognosefreien, nichtspekulativen Anlageansatz“ für ihre Vermögensbildung und Altersvorsorge gezeigt bekommen.
Zunächst werden stichhaltige Gründe für ein Investieren in Aktien bzw. ETFs aufgeführt. Die Inflation aber auch aktuell geringe Renditen bei traditionellen Sparformen wie Tagesgeldkonten, Lebensversicherungen oder Bausparverträgen werden genannt. Im Anschluss wird der Leser in 15 Grundprinzipien einer erfolgreichen Vermögensbildung eingeführt. Hierbei wird zum einen auf ganz pragmatische Dinge wie „nicht auf Omas Immobilienlegende reinfallen“ eingegangen. Zum anderen wird klar analysiert, weshalb sich hohe Nebenkosten in Finanzprodukten schädlich auf die Rendite auswirken können. Zudem steht der Anleger sich oft selbst im Weg, denn kognitive Denkfehler können schnell zu fatalen Ergebnissen beim Investieren führen.
Gerd Kommer beschreibt dann detailliert den Aufbau und die Funktion von ETFs und gibt Antworten zu praktischen Umsetzungsfragen: Wie legt man ein ETF-Depot an? Wie funktioniert ein ETF-Sparplan? Welche Vorteile bietet ein Rebalancing? Er vergleicht die ETFs dann mit anderen Anlageformen und benennt ganz konkret 17 Anlageprodukte, von denen der Leser lieber die Finger lassen sollte. Mit sämtlichen Investmentmärchen wird hier ganz klar abgerechnet. Besonders gelungen finde ich, dass Gerd Kommer auch in übersichtlicher Form auf die steuerlichen Basics eingeht.
Bei seinem Weltportfolio-Konzept stellt er zwei Konzepte dar und verweist dabei auf sein Standardwerk. Ich bin mir hier allerdings nicht so sicher, ob nun ein Einsteiger danach genau weiß, wie er investieren soll.
Insgesamt ist das Buch in einer verständlichen Sprache geschrieben. Fachspezifische Ausdrücke sind im Buch gekennzeichnet und werden im Glossar näher erläutert. Als Einsteigerbuch ist daher dieses Buch durchaus zu empfehlen. Ich würde jedoch zunächst zur Lektüre des aktuellen Buches von Gottfried Heller raten, da ich dieses für meinen Geschmack für einen Einsteiger in die Thematik etwas verständlicher finde.

Michael Herrmann, 22.Februar 2019

 

Wichtiger Hinweis:

Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar.
Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen und Prüfung der Inhalte kann von mir keine Haftung irgendeiner Art übernommen werden. Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der in dieser Kategorie gemachten Angaben übernommen werden, und keine Aussage in dieser Ausarbeitung ist als solche Garantie zu verstehen.
Wertentwicklungen in der Vergangenheit stellen keine Garantie für die künftige Wertentwicklung eines Finanzinstruments dar.

Marktbericht

Marktbericht 2018

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Nachdem im Jahr 2017 starke Renditen verzeichnet wurden, lieferten die weltweiten Kapitalmärkte 2018 negative Renditen in Euro. In den Nachrichten waren im Jahresverlauf häufig Berichte über das globale Wirtschaftswachstum, die Unternehmensgewinne, das Rekordtief bei der Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten, die Implementierung des Brexit, die US-amerikanischen Handelskriege mit China und anderen Ländern, sowie einer sich abflachenden Zinsstrukturkurve der US-Staatsanleihen zu lesen. Die weltweiten Aktienmärkte erzielten bis September positive Renditen, gefolgt von einem Rückgang im vierten Quartal, was dazu führte, dass der S&P 500 Index eine Jahresrendite von 0,4% erzielte und der MSCI All Country World Index eine Rendite von -4,9% verzeichnete. (mehr …)

Geldanlage

Die Börsen-Erfolgsstrategie

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Michael Herrmann © Von Grund auf bin ich Langfristinvestor. Eine prognosefreie Investment-Strategie, die sich an finanzwissenschaftlichen Kriterien orientiert, sollte das Fundament für jeden sinnvollen Vermögensaufbau darstellen. In meiner weit über 30-jährigen Börsenerfahrung habe ich unzählige Strategien getestet und musste immer wieder feststellen, dass damit auf lange Zeit kein Mehrwert gegenüber der allgemeinen Marktentwicklung zu erzielen ist.

Vor gut 2 Jahren bin ich beim Lesen eines Buches von Thomas Gebert auf ein spannendes Phänomen gestoßen. Danach folgt der Verlauf des DAX einem 16-Wochen-Rhythmus. Eher beiläufig habe ich die Strategie in einem wikifolio-Musterdepot mitlaufen lassen.

Und nun…sehen Sie selbst:

© 2019 wikifolio Financial Technologies AG |Grüne Linie: Entwicklung des wikifolio-Musterdepots „16-Wochenstrategie“ vom 13.07.2017 bis 08.02.2019 (+28,3%) | Lila Linie: Entwicklung des Deutschen Aktien-Index (DAX)

Seit Juli 2017 zeigt die Kurve kontinuierlich nach oben, der DAX wurde um Längen geschlagen und das Ganze bei einem maximalen Kursrückgang von 8,8%.

Was steckt hinter der Strategie?

Thomas Gebert hat den Kursverlauf des DAX von 1960 bis 2016 intensiv analysiert. Er hat dabei festgestellt, dass die Kursveränderung des DAX einem 16-Wochen-Rhythmus unterliegt. So gibt es innerhalb dieses Taktes Wochen, in denen Abwärtsschübe signifikant höher auftraten. Beispielsweise hätte eine Investition in der 11.Woche zu einer Wertminderung des Depots um 61% geführt. Eine Investition in jeweils der 13.Woche hätte dagegen zu einem Depotanstieg um den Faktor 4,1% geführt (vgl. Gebert 2016, S.65).
Gründe, warum es zu solchen regelmäßig auftretenden Kursverläufen kommt, sind eher spekulativer Natur. Gebert führt an, dass der Grund dafür in den Menschen selbst zu finden ist. In bestimmten zeitlichen Abständen neigen diese immer wieder zu Furcht und Panik.
Auch wenn das Ganze etwas magisch erscheint und es keine richtigen Erklärungen dafür gibt, ist festzuhalten: Es funktioniert!

Wie kann ich von dieser Strategie profitieren?

Ich bilde diese Strategie seit Juli 2017 in einem wikifolio-Musterdepot nach. Dabei orientiere ich mich an der Strategie von Gebert. In bestimmten Wochen sollen DAX-ETFs, in anderen ShortDAX-ETFs zum Einsatz kommen. In den neutralen Wochen soll auf Gold gesetzt werden. Dieses wikifolio-Musterdepot ist mittlerweile emittiert, d.h. zum Börsenhandel freigegeben.

Was ist ein wikifolio?

Ein wikifolio-Musterdepot ermöglicht es Tradern, eine bestimmte Handelsidee in fiktiven Musterdepots umzusetzen. Diese können unter www.wikifolio.com öffentlich sichtbar gemacht werden. Wenn diese Handelsidee überzeugend genug ist, kann die Auflegung eines wikifolio-Zertifikats beantragt werden. Diese Zertifikate werden von der Lang&Schwarz AG emittiert und können bei nahezu allen Banken über die Börse Stuttgart oder im Direkthandel mit Lang&Schwarz gekauft bzw. verkauft werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.wikifolio.com.

Zum Schluss für Sie noch ein kleiner Sicherheitshinweis:
Eine solche Strategie, die von mir in dem wikifolio-Musterdepot umgesetzt wird, kann eine interessante, kleine Depotbeimischung sein. Für einen sinnvollen Vermögensaufbau sollte der überwiegende Teil des Kapitals langfristig, breit gestreut und nach wissenschaftlichen Kriterien angelegt werden.

Weitere Fakten und Informationen (u.a. zum aktuellen Kursstand) meines wikifolio-Musterdepots „16-Wochenstrategie“ finden Sie unter:

https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf016weeks

Quelle: Thomas Gebert: Was zu tun ist, wenn es so weit ist. Kapitalschutz in unsicheren Zeiten. Kulmbach 2016: Börsenbuchverlag.

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Macht es jetzt Sinn, Gold zu kaufen?

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Macht es jetzt Sinn, Gold zu kaufen? In Deutschland ist die Nachfrage nach Gold im Vergleich zu anderen europäischen Ländern schon immer recht hoch gewesen. Gold wird in Deutschland in Verbindung mit Sicherheit gebracht. In der Tat hat Gold den Vorteil, dass es nicht auf einmal weg sein kann. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist und bleibt Gold daher ein Werterhaltungsmedium. Wer also an Untergangsszenarien wie einem neuen Weltkrieg oder einem ungeordneten Kollaps der EU glaubt, für den könnte ein Goldkauf in Frage kommen. Gold wird zudem in Deutschland steuerlich attraktiv behandelt, denn nach einer Halteperiode von 12 Monaten sind Wertsteigerungsgewinne steuerfrei. Ein weiterer Vorteil eines Kaufes von Gold könnte sein, dass es eine recht geringe parallele Entwicklung zum Weltaktienmarkt hat. Wenn es also mit den Aktien mal kräftig runtergeht, könnte Gold für eine gewisse Stabilität im Depot sorgen.
Wenn jemand unbedingt Gold kaufen möchte, würde ich raten, maximal 7,5% im Depot zu halten. Die Gründe hierfür sind:
Im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen erzeugt Gold keine laufenden Erträge. Der Anleger profitiert also nur, wenn der Goldpreis ansteigt. Dies war in der Vergangenheit leider nur sehr mäßig der Fall. Die langfristige Rendite von etwas mehr als 2% p.a. kompensiert gerade einmal den Inflationsanstieg. Und dies wurde mit einem höheren Risiko als bei einem Aktieninvestment „erkauft“. Denn es gab Phasen, da hat sich der Goldpreis locker mal halbiert. Zudem kommt die Frage der Lagerung auf? Im Idealfall erwirbt der Anleger Münzen oder Barren. Doch wo soll er sie aufbewahren? Im Garten oder im Bankschließfach? Sicherheit sieht sicher anders aus.
Eine Alternative wäre der Erwerb von Xetra-Gold. Dies ist eine auf Goldbestände lautende Anleihe, die in Euro gehandelt wird. Der Käufer kann damit flexibel und kostengünstig an der Goldpreisentwicklung teilhaben. Zudem wird echtes Gold in einem Tresor in Frankfurt für die Anleihe hinterlegt. Wenn der Anleger es wünscht, kann er sich theoretisch Gold nach Hause liefern lassen. Aber wichtig zu wissen: Xetra-Gold ist kein Sondervermögen, d.h. wenn die Deutsche Börse mal pleite gehen sollte, ist das Geld weg.
Seit Jahresbeginn zieht der Goldpreis wieder an. Um von Gold als Kapitalanlage wirklich zu profitieren, muss schon der günstige Kauf- und Verkaufspunkt erwischt werden. Doch wer schafft das schon? Dann sind wir auch plötzlich Spekulanten und das hat dann mit einer langfristigen soliden Kapitalanlage wenig zu tun.

Michael Herrmann, 09.02.2019

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Werden Aktien auch in Zukunft steigen?

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Werden Aktien auch in Zukunft steigen? Experten rechnen damit, dass die gesetzliche Rente für die Generation der 20– bis 35-Jährigen nur noch bei knapp 40 Prozent des letzten Bruttoeinkommens liegen wird. Auf den ersten Blick ist das ein düsterer Ausblick. Doch wer sich dieser Situation frühzeitig bewusst ist, kann gegensteuern und rechtzeitig ausreichend Kapital aufbauen. Damit das gelingt, muss das Sparen mit Aktien stärker in den Fokus für die Altersvorsorge gerückt werden. In der Vergangenheit ließen sich damit langfristig hohe Erträge erzielen. Auf die Gründe, warum das auch in Zukunft so sein wird, gehe ich in diesem Video ein.

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Warum bleibt bei Lebensversicherungen am Ende so wenig übrig?

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Warum bleibt bei Lebensversicherungen am Ende so wenig übrig? Die Lebensversicherung ist sowas wie Tradition in Deutschland. Doch mittlerweile rücken Kapitallebens- und private Rentenversicherungen immer näher an den Abgrund. Durch die jährlichen Mitteilungen der Versicherer werden die Kunden zunehmend verunsichert. Denn die Ablaufleistungen werden immer weiter gesenkt. Damit steht die Altersvorsorge vieler Menschen auf dem Spiel. In dem Video erläutere ich, welche Rolle die Kosten an den Versicherer dabei spielen.